Inga Hoffmann arbeitet…

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Über Berlin

Juni 13th, 2010 · 1 Kommentar

Oftmals werde ich gefragt, was ich eigentlich an diesem Berlin so toll finde. Warum ich immer sage, ich würde dieses Berlin lieben. Nehmen wir mal die Wühlischstraße. Letzte Woche Samstag haben zwei Jungs kurz vor Mitternacht einfach ihr Federball-Set ausgepackt und ein kleines Match bestritten. Mitten auf dem Bürgersteig, mitten in der Nacht. 10 Minuten später hatte ein kleines Grüppchen von Menschen ebenfalls auf dem Bürgersteig Platz genommen und zugeschaut. Nochmal 10 Minten drauf und es war eine kleine Spontan-Party – mit Nachschub aus den umliegenden Spätis. Und niemand hats gestört, weil es längst Teil des Stadtbildes geworden ist. Spätis sind übrings auch was, was ich an Berlin liebe. Das sind diese kleinen Mini-Läden, erkläre ich immer meinem Besuch, der ab und an die Stadt verstehen möchte, die in Friedrichshain nahezu an jeder Ecke vertreten sind und eigentlich immer auf haben. Zumindest gefühlt. Spätestens bei Abreise ist auch der Besuch von der Erfindung des Spätkaufs begeistert und wünscht sich einen solchen für zu Hause. Berlin ist offen, spontan, kreativ und lässig. Nach vorne schauend, Stillstand ist Rückschritt. Manchmal unaufhaltsam schnelllebig, ab und an sehr trendbewusst und ja, manchmal sogar wirklich anstrengend. Aber auch dann liebe ich diese Stadt.

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Tags: Berlin

1 Antwort bis jetzt ↓

  • 1 direkteingabe // Jun 13, 2010 at 19:31

    Na, wenn das klein Grund ist die Stadt zu lieben. Und muffelig sind wir Berliner auch nicht mehr oder weniger als andere… ;)

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